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Wären die Kugeln mit den ungewöhnlichen Eigenschaften nicht von einem Kind gefunden worden und hätte dieser Rahman ihnen nicht die Bedeutung eines heimlichen Schwurbundes gegeben, so wären die Katastrophen nicht eingetreten. Vielleicht hätten die Kugeln schon Jahrhunderte früher gefunden werden sollen. Da hätte man sie für Machwerke des Teufels oder Geschenke Gottes gehalten und sicher aufbewahrt – um sie heute oder zum Zeitpunkt de Handlung (was kein große Unterschied ist) auf ihr Geheimnis hin zu untersuchen. Man hätte ihren gemeinsamen Mechanismus entdeckt und ...

Aber tatsächlich haben sich die sieben erwachsenen Besitzer je einer Kugel längst aus den Augen verloren und nicht alle wollen sich überhaupt an diesen Schwurquatsch aus Kinderzeiten erinnern. So setzt Rahman ahnungslos die erste furchtbare Gewalt frei. Es ist nicht die letzte.

Mit diesen Kräftenwird ein beständiger Wettlauf eröffnet. Auf der einen Seite ein Grüppchen verschiedenster Spinner: die anfangs 16jährige Marie, die in den Ereignissen die Wirklichkeit zu den Weltuntergangsphantasien einer dubiosen Sekte entdeckt zu haben glaubt, mit ihrer Freundin, ihre Lehrerin, die zu den Kugelbesitzern gehört so wie Jens, der Kriminalkommissar mit seinen Zwillingstöchtern, die es sehr locker nehmen, dass die Zwillingstöchter de Lehrerin ihnen mehr als ein Ei dem anderen gleicht, eine Mitarbeiterin in einer Arbeitsvermittlung, die ihren Arbeitsplatz zur Hobbyagentenzentrale umfunktioniert und noch einige Ahnungslose, auf der anderen Seite eine pragmatisch denkende Wissenschaftlerin, der ein Zufall die Chance in die Hand gespielt hat, die mächtigste Frau der Welt zu werden. Diese Chance nutzt sie – auch um den Preis, dass die Vernunft, die ursprünglich in den Kugeln verborgen lag, nie zum Vorschein kommt.

Es dauert lange, bis sich die Logik der Zusammenhänge den Beteiligten erschließt. Für zwei der Kugelbesitzer ist es da schon zu spät. Ein sinnvolles Ganzes ergeben die Kugeln nur, wenn sie zusammen wirken...

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